Toyota hat angekündigt, beschädigte Achtgang-Automatikgetriebe bis 2024 bei den Tacoma-Trucks auszutauschen.
Die Änderung erfolgt nach mehreren gemeldeten Ausfällen zu Beginn des Jahres, wobei einige Besitzer berichteten, dass ihr Getriebe innerhalb der ersten 1000 Meilen beschädigt wurde.
Toyotas Sommer wird von Problemen mit der Pickup-Palette überschattet, und Toyota bietet nun eine Reparatur für defekte Getriebe des 2024er Tacoma an. Road & Track sprach mit einem Toyota-Sprecher, der die Meldung bestätigte und mitteilte, dass nur wenige Fahrzeuge betroffen seien – „weniger als ein paar Tausend“. Bereits im Juni 2024 berichteten einige Besitzer des 2024er Tacoma in Online-Foren von Getriebeproblemen. Es gab Berichte über Ausfälle nach nur 1.100 Meilen (ca. 1.770 km) in der Anfangsphase der Lebensdauer des mittelgroßen Pickups.
Die Ersatzteile sind nicht für alle Fahrzeuge verfügbar und gelten nur für bestimmte Fahrzeugidentifikationsnummern (FIN) mit optionalem 8-Gang-Automatikgetriebe. Glücklicherweise ist das 6-Gang-Schaltgetriebe des Tacoma nicht betroffen. Wichtig ist, dass Toyota das Problem nicht als Sicherheitsrückruf einstuft und nur bereits defekte Getriebe austauscht (zukünftige Fehlfunktionen werden ebenfalls berücksichtigt). Stattdessen wird Toyota das Problem über eine technische Serviceinformation (TSB) an die Händler weitergeben.
Die Händler wurden Anfang der Woche über das Problem informiert und erhielten von Toyota sechs Fehlercodes, die die betroffenen Fahrzeuge identifizieren. Mindestens alle sechs Codes müssen vorliegen, damit Toyota den Getriebetausch genehmigt. Laut dem im Forum Tacoma4G veröffentlichten technischen Service-Bulletin von Toyota weisen die Codes darauf hin, dass entweder ein Druckregelmagnetventil oder der Wandlerkupplungsaktuator ausgeschaltet ist.
Im Juli desselben Jahres stimmte Toyota der Reparatur von 102.000 Motoren der Tundra-Pickups und LX-SUVs der Modelljahre 2022 und 2023 zu, die ein schwerwiegendes Problem aufwiesen. Die Reparaturen erfolgten als Reaktion auf den Rückruf im Mai, der durch im Motor verbliebene Bearbeitungsrückstände während des Herstellungsprozesses ausgelöst worden war.
